> Radmarathon Bimbach

 

 

RSG’ler rocken die Rhön

 

„Pfingsten fährt man in Bimbach“. Dieses in allen deutschsprachigen Radsportkreisen bekannte Motto nahmen die Radsportler der RSG Porta Minden auch in diesem Jahr wieder zum Anlass, am Pfingstsonntag beim Rhönradmarathon Classic über 203 km mit 3400 Höhenmetern an den Start zu gehen.
 

 

Nach dem Einrollen am Samstag trafen sich Lothar Brink, Matthias Eiden, Horst Oberschelp und Manfred Riechmann-Evert (im Bild von links) bereits am Vorabend zum Nudelbuffet im benachbarten Bad Salzschlirf, das in den letzten Jahren unter Eingeweihten bereits Kultstatus erworben hat.

 

Am Sonntag ging es dann um 7 Uhr bei  kühlen 6°C und Nebel zusammen mit insgesamt über 5000 Radsportlern an den Start im hessischen Bimbach im Herzen der Rhön, wo der Status Quo-Klassiker „Rocking all over the world“ die Sportler auf die anstrengende Tour einstimmen sollte. Doch bereits nach knapp 2 Stunden klarte es auf und die Fahrt ging bei herrlichem Sonnenschein und bis zu 25°C weiter.

 

Höhepunkte waren neben den vielen kurzen aber giftigen Anstiegen die Wasserkuppe und der Schwarze Bär. Die Anstrengungen bei den Anstiegen auf bis zu 900 m Höhe wurden mit grandiosen Ausblicken über die Rhön belohnt, und auch die bekannt gute Verpflegung an den 6 Kontrollstellen trug zur guten Laune im RSG-Team bei, zumal das Wetter im Laufe des Tages immer besser wurde und auf dem letzten Drittel der Strecke leichter Rückenwind die Fahrer unterstützte. So erreichte das RSG-Team nach 8 Stunden und 20 Minuten Fahrzeit gemeinsam das Ziel.

 

Auch sonst sind die RSG’ler in diesem Jahr erfolgreich unterwegs. Die Teilnehmerzahl bei den regelmäßigen Zeitfahren ist deutlich angestiegen. Bei der Radtouristik in Espelkamp am 28. April gehörte die RSG zu den teilnehmerstärksten Mannschaften, und auch beim Teutoburger Wald Radmarathon am 1. Mai in Bielefeld erreichten all 4 gestartete RSG’ler nach 201 km das Ziel.

 

Bericht:  Matthias Eiden

Foto:   Horst Oberschelp