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Kurze Chronik der Radsport Gemeinschaft „Porta“ Minden e.V.

 

Die Radsport Gemeinschaft "Porta" Minden e.V. wurde am 1.2.89 von acht begeisterten Radsportlern ins Leben gerufen. Hauptziel des Vereins ist es, den Radrennsport in Minden zu fördern. Die Betonung liegt dabei auf dem Rennsport in all seiner Vielfalt, die das Fahrrad bietet. So sind bei uns Radrennfahrer, Radtourenfahrer (RTFler), Mountainbiker und Liegeradfahrer zu Hause. Aber genauso willkommen sind bei uns alle, die einfach Spaß am Radfahren haben. Ein besonderes Anliegen ist uns dabei die Heranführung von Jugendlichen an unseren schönen Sport.

Nach der Gründung wurde die Radsport Gemeinschaft "Porta" Minden e.V. sehr schnell Mitglied im Landesverband Nordrhein-Westfalen und im Bund Deutscher Radfahrer. Damit ist sichergestellt, dass unsere Mitglieder an offiziellen Wettbewerben teilnehmen können und ein ausreichender Versicherungsschutz sowohl bei der Ausübung des Sports als auch beim privaten Radfahren vorhanden ist.

Ein Wort zur Namensgebung: Wir sind eine Gemeinschaft von Radsportfreunden, die in Minden ihren Sitz hat. Da es bei Radsportvereinen Tradition ist, einen zweiten Namen zur weiteren Kennzeichnung zu ergänzen (denken Sie z.B. an "Endspurt" Herford oder "Zugvogel" Bielefeld), lag es nahe, die "Porta" zu wählen. Gleichzeitig wird damit auch eine Verbundenheit zur Stadt Porta Westfalica gezeigt, aus der eine Reihe unserer Mitglieder kommen. Zu einem Verein gehört ein Wappen und zu einem jungen Verein ein entsprechendes modernes Wappen. So fiel unsere Wahl auf einen stilisierten Radrennfahrer vor einem Laufrad als Hintergrund.

Bereits im ersten Vereinsjahr wurden erhebliche Aktivitäten entwickelt. Die 1. Ostwestfalen-Lippe-Rundfahrt suchte Etappenorte und spontan übernahm die RSG die 3.Etappe am 19.8.89, ein Straßenrennen über 160 km mit Start und Ziel auf dem Königswall. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, so dass der RSG im nächsten Jahr die Schlussetappe übertragen wurde. Die nächste Großveranstaltung war unser Renntag am 17.9.89 in Dützen. Mit Start und Ziel am Südring fanden für alle Rennklassen (Schüler, Jugend, Junioren, Amateure C) Rundstreckenrennen und Kriterien statt. Wegen verkehrsberuhigter Straßen mussten wir 1992 an eine neue Rennstrecke in Rodenbeck (Wettiner Allee) umziehen. Dieser Renntag hatte jahrelang seinen festen Platz in unserem jährlichen Veranstaltungskalender. Darüber hinaus haben wir auch in Porta Westfalica je 2 Querfeldein- und Mountain-Bike-Rennen veranstaltet. Doch finanzielle (wir verloren unseren Haupt-Sponsor), personelle und genehmigungstechnische Probleme erlauben es uns heute nicht mehr, solche Veranstaltungen durchzuführen.

Außer Radrennen veranstalteten wir seit 1992 Radtourenfahrten, sog. RTFs. Eine RTF ist sportliches Radfahren im Rahmen einer organisierten Fahrt und ist offen für Jedermann. Wir bieten immer noch eine Permanente RTF an, also eine RTF, die jederzeit absolviert werden kann. Startpunkt ist die Aral Tankstelle, Hitzepohl West 1, 32457 Porta Westfalica / Ortsteil Holzhausen. Weitere ständige Einrichtungen sind außer dem wöchentlichen Training je ein jährliches Flach- und Berg-Einzelzeitfahren zur Ermittlung der Vereinsmeister(innen). Ebenso können bei dieser Gelegenheit einzelne Disziplinen des Deutschen Radsport-Abzeichens abgenommen werden.

Heute sind unsere sportlichen Höhepunkte die Teilnahmen an den RTFs der näheren und weiteren Umgebung, außerdem starten wir auch bei Supercups, Marathon-Veranstaltungen, Brevets und Jedermannrennen (z.B. Vattenfall-Cyclassics in Hamburg). Dabei ist uns ganz besonders auch der gesellige Teil wichtig, so ist eine kurze Einkehr auf halber Strecke fester Bestandteil unserer Wochenend-Ausfahrten, bei denen wir je nach Jahreszeit Distanzen zwischen 75 und 125 km mit einem Schnitt von 25 bis 28 km/h zurücklegen.